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attexis – die digitale Therapie bei ADHS im Erwachsenenalter

PZN: 20112847

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Bei attexis handelt es sich um eine DiGA für Patientinnen und Patienten mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), die mindestens 18 Jahre alt sind. attexis vermittelt insbesondere Methoden und Techniken der Kognitiven Verhaltenstherapie.
Im Rahmen einer randomisierten kontrollierten Studie hat sich gezeigt, dass Patientinnen und Patienten drei Monate nach Nutzung von attexis ergänzend zur sonst üblichen medizinischen Versorgung geringere ADHS-Symptome aufwiesen als diejenigen, die nur die sonst übliche medizinische Versorgung erhielten.
Im Versorgungspfad ist attexis wie folgt einzuordnen:
– Tertiäre Prävention: In die klinische Studie wurden Patientinnen und Patienten mit einer ADHS eingeschlossen. attexis trägt zur Wiederherstellung von Gesundheit, Teilhabe und Lebensqualität bei.
– Therapiebegleitung: In der randomisierten kontrollierten Studie wurde attexis als Ergänzung zu der sonst üblichen medizinischen Versorgung untersucht. attexis ist zur reinen Selbstanwendung durch die Patientinnen und Patienten vorgesehen. Ärzte oder Psychotherapeuten müssen demnach keine zusätzlichen Leistungen erbringen (wie z. B. Coachings oder zusätzliche Telefonate), wenn sie attexis verordnen. Zudem kann attexis, muss jedoch nicht, mit anderen Therapien (z. B. Medikamente, Psychotherapie) kombiniert werden.

Geeignet für

ADHS

Geschlecht

Männlich, Nichtbinäre Geschlechtsidentität, Weiblich

Alter

Erwachsene(r) (18-65 Jahre)

Indikation(en)

F90.0 Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung

F90.1 Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens

Weitere Ausschlusskriterien

Studienspezifische methodische Ausschlusskriterien
– Vorhandensein einer anderen diagnostizierten schweren psychiatrischen Erkrankung (schwere affektive Störung, Störung aus Autismus-Spektrum-Störung, psychotische Störung, Borderline Persönlichkeitsstörung, antisoziale Persönlichkeitsstörung, Substanzmissbrauchsstörung, Suizidalität).
– Pläne zur Änderung der laufenden Therapie (Psychotherapie, Medikation etc.) in den kommenden drei Monaten nach Studieneinschluss.

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